03.01.2010
das abenteuer asien beginnt. die flüge ohne probleme, sogar der singapore airport hatte free-wifi. auch entgegen aller preisabschätzungen haben wir einen transfer von phuket airport nach phuket town für 100bhat pro person bekommen. die unterkunft perfekt - keine bed-bugs! - erst 6 monate alt. transfer nach koh lanta via phi phi ging auch locker von der hand. nur war der empfang am koh lanta pier irgendwie abhanden gekommen. die orendi's fehlten. naja annie vom banana garden stand parat und die unterkunft war ein traum. eigener bungalow mit frühstück und kleinen überraschungen am nachmittag (bananan in kokosmilch, frühlingsrollen, crepes,...). keine 20min. dort, standen wir uns dann doch freudestrahlend mit andrea, marcel, chiara und noah in den armen - zum glück lagen unserer unterkünfte nur ein paar meter auseinander. endlich wieder warm, so warm das uns die brühe in strömen lief - 35grad! also erstmal in eine beach-bar und ein paar kühle chang (bier) geköpft, wir hatten uns ja doch einiges zu erzählen. man war es schön endlich mal wieder bekannte gesichter zu sehen:) die zeit verging wie immer viel zu schnell mit sonnen baden, frisbee spielen und im pool plantschen. auf jeden fall folgte irgendwann weihnachten. irgendiwe komisch, es kam so gar keine stimmung auf und der tag verging ganz merkwürdig. die feier am abend, nach bescheerung am nachmittag war gestopft mit thailändischer musik und tänzen (wir hatten uns im resort der orendis einquartiert), die so irgendwie gar nichts mit weihachten zu tun hatten. aber naja, die drinks haben trotzdem gut geschmeckt. nach einem schnorchel ausflug nach koh rok und den ersten erfahrungen der vier mit der bunten fischwelt - sie kamen aus dem staunen gar nicht mehr raus:) - folgte marcels discover scuba dive kurs. tauchen im offenen meer ohne schein. wir also um 7h morgens auf ein boot und raus nach koh haa. zwei tauchgänge und wirklich phantastische eindrücke der unterwasserwelt von thailand. wirklich geil! und für marcel (und andrea) der anstoss endlich den schein zu machen. zwischendurch verbrachten wir noch einen tag am long beach und waren alle 6 mit 3 scooters unterwegs. extrem cool war "the last beach". die hunderten von bierflaschen der party am abend zuvor säumten noch den strand und die easy hängematten zeigten ein erstes bild der "thailand szene" fernab vom tourismus. sylvester war dann wirklch der knaller. nach dem unser budget kein zweites gala-dinner im resort der orendis zu lies sind wir zum fajita essen in eine strand-bar gegangen. einen coktail mit sand zwischen den zehen und ettlichen feuerwerkskörpern (die fingen schon um 21h an) später machten wir uns dann auf richtung royal lanta. eine decke, eine flasche rum und die perfekte sicht auf alle raketen die den himmel erleuchteten machten diesen neujahrseinsteig perfekt. es war unglaublich schön bei 28grad im sand zu sitzen und das neue jahr zu beginnen. noch schnell einen glücks-baloon steigen gelassen und 2010 wird unser jahr werden. am nächsten tag hiess es nur noch sonne geniesen und leider wieder verabschieden. für uns ging es weiter nach krabi zum kayaking. traurig war es schon, aber wir sehen uns ja schon in 3 monaten wieder - was nur noch 3 monate...nachdem der minibus am morgen 40min auf sich warten lies kamen wir dann doch los. auch das good dream in krabi fanden wir direkt. also noch schnell die paddel-tour für den nächsten tag gebucht und dann durch krabi town geschlendert. nichts wildes, aber ok. das guesthouse auch ok - 500bhat! kurz zur tour. trotz empfehlung buchten wir die kombination koh hong mit ao thalane anstatt nur ao thalane. warum? weil wir eben immer alles haben wollen. koh hong sollte "the beach" in klein sein, aber das wussten wohl schon viele vor uns, so das der strand einfach nur voll war. mind. 5 speedboats und 20 longtails lagen vor ort. auch war es mehr hetze als genuss, hätten wir mal lieber nur ao thalane gemacht, denn dieser teil der tour war grandios. 2std. paddeln durch mangroven, vorbei an den direkt ins wasser verlaufenden felsklippen der für krabi so bekannten felsformationen. schade nur das es mittag anfing zu regnen und wir pische nass aus dem kayak kamen...morgen geht es nach koh phangan - wer die insel nicht kennt, die geburtsstätte der full moon party! war aber am 31.12.:(
09.01.2010
ein hotel mitten im nirgendwo...nach 8std. fahrt mit öffentlichen bussen und fähren sind wir am 04.01.2010 gegen 17.30h im harmony beach resort in koh phangan angekommen. die fahrerei ging zwar locker von der hand, aber irgendwie war es doch ziemlich lang. nach einer kleinen auseinandersetzung mit den taxi-fahrern die meinten uns verscheissern zu müssen, sind wir dann doch für einen viel zu hohen preis zum harmony gekommen. die lokation war super lässig und eigentlich ein traum. die unterkunft beachfront double, kaltes wasser, fan und asiatischer toilette gab es für 500bhat (10euro). allerdings holte der haus-herr das geld über essen und getränke rein. einfach wenn weit und breit nichts ist...schönes highlight war der night-market in thong sala den wir zwei mal aufsuchten. sehr leckeres essen aus garküchen und günstiges bier machten gute laune. zwar haben wir am tag darauf nach dem ausflug nach had rin (am hat rin beach hat die full moon party ihren ursprung und wird auch heute noch dort gefeiert) unseren scooter fast zerlegt, aber dazu gleich mehr. had rin war nichts anderes als malle für alternative. alle meinen sie ja so etwas besonderes zu sein, weil es ja so gar keinen tourismus auf der insel gibt:) stimmt, wenn 30.000 menschen am 31.12. zur full moon party ströhmen und had rin vor bar's und restauarnts nur so strotzt kann man kaum von tourismus sprechen. und zusätzlich zieht einen dann jeder ab wo es nur geht. ich glaube die alternativen sind einfach ein besseres opfer für die thais, da sie eh ständig stoned sind:) so nun zum roller. die berge, speziell im süden, sind doch etwas hoch. in deutschland würde man solche strassen gar nicht bauen. wir schätzen mal auf 40-50% steigung. nicht selten bleiben irgendwelche verkehrsmittel stecken. so auch fast wir. und da wir ziemlich langsam wurden hat dirki mal versucht im berg bei vollgas vom zweiten in den ersten gang zu schalten. das hat dann dem roller so gar nicht gefallen und wie ein wütendes pferdchen hat es uns abgeworfen. katharina sass schon auf dem hintern, da hat sich dirk noch immer an den griffen des zweirads festgehalten und ist mit dem ding, um 180grad gedreht, fast wieder den berg runter gerasst, bis er dann selbst auf die schnauze viel. die dollarzeichen blinkten schon in unseren augen und wir dachten unser komplettes thailandbudget hat sich gerade in die strasse gegraben. wir hatten kräftigen dusel! erst sah es so aus als ob der roller nur auf dem rechten tritt lang geschlidert sei und nichts passiert war. ach so, nein uns ist auch nichts passiert bis auf einen blauen fleck in dirks kniekehle. bei genauem hinsehen war aber dann noch die rücklampe defekt. also wir hatten noch 5min das ding zurückzugeben, wieder auf den bock und los. der verleiher meinte dann wir hätten doch einen unfall gehabt und erklärt uns ziemlich genau was passiert war. wir aber stellten uns dumm und meinten das defekte rücklicht sei wohl in thong sala auf dem markt passiert wir hätten es vorher nicht gesehen. zum glück war der hintere spritzschutz schon kaputt, sonst hätten wir neben den 400bhat für das licht noch 300bhat für den unfall bezahlen müssen. riesen schwein gehabt!!! mit vollgeschissenen hosen haben wir uns dann doch am nächsten tag wieder einen roller genommen um endlich mal die anderen seiten der insel zu sehen. alles war gut! zwei strände und dann in einen mächtigen regenguss der uns ziemlich nass nach hause brachte...scheisse das wir nur kaltes wasser zum duschen hatten:) am ersten tag hatten wir noch manu und andi kennen gelernt, die auf koh phangan mit einer ganzen clique unterwegs waren...eben jungs die einen alternativen einschlag haben:) so hatten wir auch endlich mal mitbekommen wie es ist wenn die thailändische polizei "farangs" wegen drogen einbuchtet. es waren zwar nur ein paar joints aber nur mit hilfe einiger guter bekannter im ort und mächtig geldmitteln kamen die zwei buben auf bewährung raus und auch der gerichtstermin liess sich mit harten euros vorverlegen. scheisse eben wenn der abflugtermin steht und der chef wartet. auf jeden fall war uns die insel zu abgehoben und auch die strände kamen an lanta nicht ran. mal schauen wie es auf koh samui wird.
15.01.2010
das erste mal ohne unterkunft...das im netz so angepriesene surat palm resort war ein reinfall. keine ahnung wie manche leute ihre bewertungen machen, aber zum glück hatten wir nicht über's web gebucht. also ging es mit dem grossen rucksack bei 33grad die strasse richtung lamai (das örtchen/ strand welchen wir uns auf koh samui als standort ausgesucht hatten). irgendwie war das örtchen grösser als geplant, aber direkt auf der hauptstrasse stolperten wir über das vanda house. nichts spezielles und ein paar meter vom starnd weg. aber sauber, grossräumig und mit klima:) eingebucht und erst mal an die beach. lamai selbst hat nichts besonderes, ähnlich wie chaweng (der hauptort der insel) und eigentlich auch der rest der insel...bars, restaurants, thai-boxen und nervige strandverkäufer. mit ein bisschen glück fanden wir am abend ein leckeres und preiswertes open-air-restaurant - eben thai-stil. ohnehin haben wir seither fast nur noch auf den night-markets oder in irgendwelchen schäbig aussehenden restaurants gegessen. die küche ist meist excellent und preiswert! am nächsten tag ging es mit dem roller los (der schock von phangan war überwunden). erstmal chaweng. beach = powder, wasser = grünlich blau, aber schelchte qualität, ruhe = keine! weiter ging es nach bopuht. kamilla und siggi waren auch da - sie hatten uns abends zuvor schon in chaweng gesucht, leider ohne erfolg da wir ja in lamai wohnten - und wir wussten sie wohnten in bopuht. also mal den strand entlang. leider ohne erfolg. und wie von geisterhand viel dan katharina am starssenrand ein kleines schild mit handgeschriebenen buchstaben auf - chalet villas. da wohnen sie doch! also rein und prompt vielen wir fast über die am strand liegende kamilla. einen shake später verabredeten wir uns für den abend - in chaweng! wir schleppten die beiden gleich in ein open-air-restaurant und danach an den strand. ein paar cocktails und eine shisha später machten wir uns auf den heimweg:) langsam mit dem roller:) am nächsten tag trafen wir uns wieder am chaweng beach (er lag halt in der mitte) und genossen das meer, die sonne und katharina eine neue haar-coloration. der letzte gemeinsame abend für lange zeit nahte und nachdem wir noch schnell den flug nach vietnam und unserer unterkunft für bangkok gebucht hatten, liesen wir den abend bei lockerer musik aus dem ipod und einer flasch rum am strand ausklingen. es war einfach nur schön. kamilla & siggi, schön war es mit euch und wir hoffen euch bald wieder zu sehen!!! dann hiess es am nächsten morgen: bangkok wir kommen. es lief wie am schnürchen und eben gute 12std. von tüt zu tür. aber es hat alles geklappt, auch der öffentliche bus vom flughafen hat uns dorthin gebracht wo wir hin wollten, und das um 23h nachts. die unterkunft ok, untersuchten wir am nächsten morgen die stadt. erst mal zur vietnamesichen botschaft um die visas auf den weg zu bringen. da vielen wir zum ersten und letzten mal einem "scam" zum opfer. der scheiss-taxi-fahrer kochte uns doch wirklich weich und wollte uns weiss machen, dass wir das visa auch beim touristen office beantragen könnten. da dies um die ecke lag dachten wir, wir probieren es aus. shit! erstmal war es nur eine travel agency und dann wollte die dame noch über 100dollar pro person. nachdem sie uns dann noch einen trip nach chang mai verkaufen wollte wurde ich langsam pampig und wir verliessen den laden. 50baht für's taxi in den wind. also ein zweites gerufen und zur botschaft. dannach gab es tourie-programm. siam center, skytrain, boot fahren auf dem chao praya, verschiedenen wat's, grand palace, khao san road, chinatown und zu guter letzet noch die schwimmenden märkte. den letzten tag versüssten wir uns noch mit fussmassage und fake-shopping auf dem padpong night-market. bangkok war für drei tage ok, aber die schlechte luft und die mässige atmosphäre machten lust weiter zu ziehen. morgen früh geht es richtung pak chong und zum khao yai national park. mal schauen wie wir uns diesmal ohne travel agency schlagen und am nothern bus-bahnhof zurechtfinden:)
19.01.2010
der park war wirklich einen besuch wert. wer tiere in freier wildbahn sehen möchte und mal lust hat sich durch das dickicht eines dschungels zu kämpfen ist dort absolut richtig. wir können nur wärmstens das green leaf empfehlen. unterkunft zwar basic aber nur 4euro und das essen wirklich gut zu 80cent-1euro. die guides waren auch super gut. am ersten tag gab es eine schlange und ein paar riessen spinnen, dazu dann zum sunset millionen von fledermäusen die ihre höhle verlassen. ein bild für die götter. am nächsten morgen ging es früh raus. affen, hornbill und elephanten standen auf dem plan. die gruppe am tag zuvor hatte nichts zu gesicht bekommen. wir hatten glück. die makaken war nur der anfang, das schaupiel der schreienden gibbons zu erleben war sensationell. im dschungel gab es dann den ersten volltreffer, zwei hornbills! und nachdem wir uns mittags gestärkt hatten ging es auf die suche nach den elephants. es ist echt nicht zu glauben, bei 50km/h hält auf einmal der wagen und es heisst ruhe. nur 10m weiter sieht man im dickicht eine graue wand. büsche rütteln und die guides werden hektisch. vor und zurück mit dem auto. erst laufen sie weg (die elephanten) und dann doch wieder richtung strasse. wir positionieren uns und das gerüttel im busch wird stärker. es bricht der erste riese durch das grün und dann folgt eine herde von 13 tieren. wir sind nur 20m entfernt und der fahrer hat den fuss auf dem pedal. wir sind nicht im zoo, es sind wilde tiere! einer der riesen bleibt stehen und trötet, dann werden sie nervös und stürmen richtung andere strassenseite und ab in den busch. uns stockt echt der atem, ein unglaubliches erlebnis! ein geiler tag, der einzige wehmutstropfen - es hatte nachts nur 10grad, echt kalt! am nächsten tag ging es mit lucy, james, christine und justin per bahn nach ayutthaya. eine alte ruinen stadt aus dem frühern 13jh. es folgten zwei tage tempel, ruinen, lecker eiscreme und night-market mit christine und justin. ausserdem sind wir geraddelt, war günstiger als der scooter und wir haben mal wieder etwas sport gemacht:)
25.01.2010
am nächsten tag ging es 9std nach chiang mai. sukothai haben wir ausgelassen...noch mehr ruinen konnten wir nicht ertragen:) am bus-bahnhof haben wir noch tine und daniel kennengelernt die auf dem weg nach sukothai und dannach nach chiang mai waren. wie es so kam, liefen wir uns prompt in chiang mai in die arme. aber dazu später mehr. erst mal haben wir uns tempel angeschaut, ja drei stück:) bzw. einen vierten gab es auch. auf einem berg 16km ausserhalb. der tempel war ok, aber die kosten haben sich nicht gelohnt. vielmehr wollten uns die thais dann noch besch... erst hiess es 50b rauf und 50b runter, aber als wir dann oben festsassen waren es dann 200b runter! es hat uns gute 20min und eine menge nerven gekostet bis uns endlich einer für 50b mit runter nahm. naja...am dritten tag gab es dann endlich den ersehnten thai-kochkurs. erst auf den markt und dann an den wok. wir kochten suppen, papaya-salat, frühligsrollen, curries, fried-sonstwas und pad-thai. nach dem wir alles gegessen hatten konnten wir uns kaum noch bewegen und das abendessen viel aus! zum glück hatten wir kein all-in wie in tahaa:))) tine und daniel waren auch auf dem kurs und so hatten wir eine menge fun und auch einen lustigen abend zu viert mit night-market und einem flässchen bier. unsere wege trennten sich am morgen als die beiden auf eine 3-tages-trekking-tour gingen und wir nur die ein-tages-option wählten. für uns war es genug - elefantenreiten, bergdörfer, trekking durch den dschungel, white-water- und bamboo-rafting. wir waren froh über die dusche am abend und dachten dabei an die beiden, die verschwitzt und abgekämpft auf ihrer matte im bergdorf irgendwo im dschungel lagen. der nächste tag war nur rumschlumpfen. der nachtbus nach bangkok ging erst um 18.30h (11std. im bus!) und wir hatten nichts mehr vor. somit blieb etwas zeit hanoi/ ninh binh und ein paar andere sachen zu organisieren.
29.01.2010
nach einer nacht im airport hotel klingelte um 3.45h der wecker. schnell noch das handgepäck überstrapaziert (wir hatten nur 15kg pro person gebucht und in bangkok richtig eingekauft - ingmar freut sich schon auf das heimschleppen:)) und dann richtung flughafen. wir hatten es echt geschafft. zusammen 30,9kg:))) im zuge der frühen uhrzeit und morgentlichen dummheit haben wir uns doch tatsächlich um 5.30h einen cheesburger und einen doppelcheeseburger bei burger king gekauft. dessen nicht genug, nein, wir haben auch noch 228baht bezahlt!!! 5euro für zwei burger, das ist mehr als zu hause...ankunft hanoi in einer extrem tiefliegenden wolkendecke (wir waren aber drauf eingestellt). mit etwas glück hatten wir einen bus gefunden der irgendwie public war, uns aber am bahnhof rausschmeissen wollte. es hat sogar geklappt. zug nach ninh binh ging in 2std. und wir auf zur zweiten runde burger:) die zugfahrt war merkwürdig. zum glück kommen ingmar und anna am sonntag, sonst wären wir wohl gleich richtung süden los. ninh binh war eine etwas traurige stadt. nichts zum anschauen und mega verkehr. an das ständige gehupe müssen wir uns auch noch gewöhnen. es trötet die ganze zeit...mit dem gemieteten fahrrad ging es dann auf eigene faust in die reisfelder-, berg- und wasserwelt von ninh binh. es war wunderschön. durch die kleinsten einheimischen dörfer mit ständigem "hello"! sind wir von diesem planeten?:) morgen geht's mit dem bus zurück nach hanoi und dann ist der besuch auch schon da...mensch wie wir uns freuen.
05.02.2010
sie sind da! anna haben wir schon an der tür zu ihrem zimmer erschreckt:) am morgen (vor ihrer ankiunft) waren wir noch "im falschen" museeum. eigentlich wollten wir uns die vietnamesiche geschichte bis in die heutige zeit ansehen, sind aber im altgeschichtlichen museeum gelandet...egal. endlich wieder bekannte gesichter. erstmal noch schnell die halong bucht tour für morgen gebucht bevor wir in ein cafe verschwaden und einfach ein bisschen quatschten. der ausflug war eher ein witz. noch vom rough guide empfohlen verarschte uns loveplante (eine travel agency) total. statt 16-18 personen waren es erst 27 und am pier kam dann noch weitere hinzu. statt ha long bucht crusie wurden wir ständig angehalten irgendeinen scheiss zu kaufen und trotz der gebuchten boot-tour, doch in eine kleineres boot umzusteigen um näher an die felsen zu kommen. geht's eigentlich noch? um 20.30h waren wir dann wieder in hanoi. schnell aus dem bus und ins nächste lokal. als wir dann schildkröte und katze, ja wirklich katze, auf der karte fanden waren wir sicher wir sind nun wirklich in asien! nach einigen schickanen am ho chi minh mausoleum, muss wohl so sein, ging mittags der flug nach da lang - südvietnam. ein taxi nach hoi an und endlich strand und sonne. ach vorher hatten wir noch einen riessen spass im flieger als anna kurz vor dem start den service-knopf drückte. natürlich erst als wir sie fragten was das den dort für ein knopf sei:))) die stadt war schön. weltkukturerbe und die kleinen strassenzüge der alten shops machten wirklich was her. wir liessen es uns einfach gut gehen. um zeit zu sparen nahmen wir den nachtbus nach nha trang. der fahrstil der vietnamesen setzte sich auch in der nacht durch so das wir nur wenig schlafen konnten, obwohl wir ein "fast" bett hatten. dirk war alleine in ein rudel chinesen eingeklemmt in der hinteren reihe, doch trotzdem kam er lebend wieder raus:) 6am ankunft nha trang. beach und berge, eine extrem coole kulisse. drei tage hatten wir hier (diesmal folgte der nachtzug nach saigon - ho chi minh city (hcmc)). also erstmal an den strand und entspannen. abends ging es dann zum bbq. wir bekamen einen grille auf den tisch und jede menge fleisch, fisch, gemüsse...und alles zum selbst grillen. einfach geil. morgen geht es zu einer schnorcheltour rund um die inseln vor nha trang. mal schauen, ob wir wieder genappt werden.
11.02.2010
und wie sollte es anders sein. die tour war ein noch grösserer beschiss als die halong bucht tour. wir können nur jedem raten immer die privat tour zu buchen und auf die billigangebote zu verzichten. es sollten 35-40 personen werden. es wurden weit über 50. wie sardinen sassen wir eingeklemmt auf dem boot. nach dem aquarium, wo wir nicht rein wollten, folgte ein "schnorchelstop":( nicht an einer insel sondern an einer plattform mit paragliding, jetskifahren und und und. natürlich sollte kräftig bezahlt werden. gott sei dank wurde endlich auf dem upper-deck ein sonnenschutz aufgebaut so das wir unser quetschungen etwas regenerieren konnten. stop drei im nirgendwo. essen ok und die versprochenen weinbar im wasser wurde auf 10min gekürzt...der wein war for free, lag es wohl daran? der letzte stop sollte es rausreissen, endlich strand und wasser...aber wie es anders sein kann, die wollten eintritt! und da wir nicht den ganzen tag auf dem boot sitzen wollten, btw der sonnenschutz wurde abgebaut, man will ja die touries schröpfen! wir zahlten und als man dann noch geld für liegestühle haben wollte platzte uns der kragen. die worte wollen wir jetzt nicht wiederholen, aber eins ist sicher, jeder der es hören und wissen will: meidet touren!!! (und auch das land!). fast 45min früher zurück als versprochen machten das ganze auch nicht mehr schlimmer...frustessen bei einem ganz leckeren italiener...hmmm. am letzten tag quälten wir uns noch bei hitze zur pagode und sind in die galerie eines fotografen bevor es an den strand ging. bevor es gegen 21h zum bahnhof ging, hatten wir noch etwas stress mit dem gepäck vorwärts rückwärts als wir das von rough guide empfohlene restaurant nicht fanden (gepäck im schlepptau)...mal wieder dieser rough guide. aber alles wurde gut. die zugfahrt im eigenen abteil mit recht "einfacher" ausstattung war überraschend gut. ankunft saigon 6am. die menschen waren irgendwie freundlicher...woran das wohl liegen mag? stadt anschauen - das war remnant museeum zeigt einem in aller grausamkeit das gesicht des krieges. wir waren alle geschockt und brauchten ein paar minuten der regeneration. den trip ins mekong delta buchten wir als privat tour. etwas teurer aber dafür diesmla wirklcih besser. wer meint das mekong delta sei ein fast nicht erschlossener zipfel erde, hat falsch gedacht. städte mit 150.000 einwohner und mehr. ja, je tiefer man hinfährt um so dichter wird das flussnetz und um so weniger menschen sieht man. aber für uns war es ziemlich überraschend so viel infrastruktur zu finden. wir raten zu einer 3-4 tagestour um auch in die hinteren ecken zu kommen. trotzdem war es cool mit dem highlight des mega-lunches direkt an einem flussarm. nur wir vier und lecker, lecker essen. exzellent war auch das abendessen in einer seafood street-kitchen. nach ewigkeiten hin und her grenne fanden wir uns doch dort wieder. nachdem anna und ingmar noch die saigoner malls abgeräumt hatten ging es am nächsten morgen zum flughafen. good-bye vietnam!:)
14.02.2010
anfahrt kuala lumpur - geile kulisse. freundliche menschen (der taxifahrer machte eine kleine sightseeing-tour und klärt uns über die politischen und ökonomischen verhältnisse auf), englische sprache und ein wunderbares ambiente. hotel sauber und zentral. los ging es. die erste moschee war leider zu, der erste tempel im umbau und nach ein paar kurven durch chinatown folgten die petronas towers bei nacht. es nimmt einem beim ersten anblick wirklich den atem:))) am zweiten tag folgte der königspalast, die gärten und die big mall!!! anna und ingmar machten vor nichts halt. dezente 4std. verbrachten sie dort und kauften halb kl leer:) am abend gönnten wir uns lecker sushi zu extrem günstigen preisen...hmmm. danke nochmal für die einladung ihr zwei:) morgend um 6.30h raus um sich bei den towers pünktlich für die free tickets anzustellen. nach 1,5std. rumstehen hatten wir karten für 16.00h. schnell die wäsche noch weg (wieder ein grosses dankeschön an die beiden!!!) und ab zum chow kit market. etwas rough so mit kuhfüssen und -mägen, live fish-ausnehming usw. eigtnlich nichts besonderes und die taxifahrt hat sich nicht wirklich gelohnt, aber das wiess man halt erst nachher. auf zur skybridge der towers. ausblick schön, aber nicht so atemberaubend wie ny! zum glück war es for free:))) letztes gemeinsames abendessen in little india und noch ein walk über den nightmarket in chinatwon und wir mussten die beiden schweren herzens verabschieden. zum erstem mal seit gut 10monaten wären wir gerne mitgeflogen:( naja es sind nur noch zwei monate und ein bisschen kämpfen bei dem ganzen spass gehört doch auch dazu. ausserdem ruft perhentian und singapore:) wir freuen uns auf zu hause! der nächste tag war schlumpf- und orga-tag. bis 10h geschlafen, im park gesessen und versucht im netz irgendwas zu buchen. am abend gab es noch schön burger king im bett des hotels mit "ein quantum trost". abfahrt morgen 5.30h, rajan holt uns ab:)
24.02.2010
wow..."the beach" - long beach. bisher waren wir (und sind wir noch) von koh lanta begeistert. aber die perhentian islands sind noch eine spur cooler. der frust war gross als wir es nicht geschafft haben irgendeine unterkunft, egal ob via web oder telefon, für diese inseln zu organisieren, aber als wir dann da waren wussten wir das es sich trotzdem gelohnt hat. erst ging es von kuala lumpur nach kota bharu, dann mit dem taxi ne stunde nach kota besut und dann noch mit dem speedboot eine halbe stunde zu den inseln. backpacker wohin das auge blickt. auch bucht man hier nicht wirklich vor. rumlaufen und fragen... eigentlich machen die inseln erst im märz auf, was wir auch spürten, long beach versunk im dreck, aber das unglaubliche gefühl an einem noch fast unberührten ort zu sein war phantastisch. die unterkünfte bis auf ein paar ausnahmen sehr basic, strom nur von 18-6h und ein beach-leben wo von man träumt. einziges manko...sehr islamistisch und damit kein alkohol bzw. nur sehr begrenzt. aber egal, die super shakes und lassis haben es raus gerissen. jeden abend bbq und füsse im sand, was will man mehr. wir wollen eigentlich gar nicht weg. nach 10 tagen wirklich gar nichts tun ausser sonne, badewannenwasser-meer und essen (einen tag haben wir mal beach-hopping gemacht), muss es aber wohl weitergehen:( schade auch das uns enrico und maria aus bejing und österreich nach 5 tagen verlassen mussten, es war eine schöne zeit:) witzig war vorallem das abendessen am long beach. da wir unsere unterkunft in der coral bay hatten mussten wir im stockdunkeln den dschungelpfad lang...als info: auf der insel gibt es keine strassen und wege. die einzige verbindung zwischen den zwei genannten stränden ist ein recht enger pfad mitten durchs dickicht. grosse spinnen, grosse warane und was sonst noch so alles dort rummacht. und das ganze bei mondschein der nicht durch das blätterdach kommt und einer kleinen taschenlampe. echt scary:) und da wir bei den witzigen dingen sind: als wir auf der grossen insel beim beach-hopping waren wollten wir den dortigen dschungelpfad nutzen, nur das diesen wohl dieses jahr noch keiner benutzt hat. so kam es, dass der eingang durch eine herde affen versperrt war, die stehend fast 1,50m waren. zum glück macht sie sich gleich aus dem staub als sie uns sahen:) dann doch lieber das wassertaxi:) und als dann dirk noch in einem netz einer dieser riessen spinnen hängen blieb war es echt gut mit dschungel und dem viechzeug. zum glück hat die spinne nicht geblickt was passiert und dirk konnte schnell fliehen:) iiii. so morgen dann mit dem speedboot und taxi zurück nach kota bharu wo wir am nächsten morgen (6.30h) den 3.-klasse bummelzug durch den malayischen dschungel nehmen bis kuala lipis. dort geht es dann am nächsten tag weiter mit dem expresszug nach singapore. eigentlich sind wir schon voll auf südafrika eingestimmt. nach dem wir die letzten tage unserer route gemacht und schon einiges gebucht haben, sind wir voll im safari-fieber. das budget wird definitiv nicht reichen, da die hostels 50-100% über der kalkulation liegen und auch der mietwagen teurer war, aber so ist es jetzt und wir können es nicht ändern, also geniessen wir:)
03.03.2010
der jungle train war ein wenig enttäuschend. nach der nacht bei mr. lee in kota bharu ging es morgens um 5.30h zum bahnhof. der bummelzug machte seinem namen alle ehre und kam erstmal eine halbe stunde zu spät. dann folgte ein rumpeln und stoppen in jedem dörfchen. die sonne stieg und die nicht vorhandene klimaanlage machte sich langsam bemerkbar. leider konnte man auch die fenster nicht klappen. somit genossen wir ab der mittagszeit bei wunderbarem wetter einen finnische sauna vom feinsten. vom dschungel sah man zwischendurch auch mal was, nur leider viel zu wenig. oft waren die schienen zu tief gelegen so das man kaum etwas sehen konnte und der eigentliche schöne teil mit riesigen kalksteinfelsen und endlosem dschungel war viel zu kurz. in kuala lipis durchgeschwitzt angekommen dachten wir uns, die restlichen meter zum hotel können wir auch noch laufen. also ging es bei über 30grad mit dem rucksack los zum hotel...man, freuten wir uns auf die dusche. abends war es dann ein erstes mal "essig" mit essen. irgendwie hatte alles zu im dorf. zum glück gab es einen kfc der uns dann doch versorgen konnte. der nächste tag kam und es stand die zweite runde der zugfahrt an. aber diesmal 2.klasse mit klima nach singapur - 9std.! es verlief alles ohne grössere highlights, immigration auch kein thema und das hostel fanden wir auch...doch, ein highlight gab es: das hostel. wir hatten zum ersten mal seit ewigkeiten und auch noch in asien ein mehrbettzimmer. a) weil kein doppelzimmer mehr frei war und b) weil singapur doch etwas teuer ist. das hostel war echt ein dreckloch aber egal...am nächsten morgen konten wir in ein besenkammer-grosses doppelzimmer umziehen und somit stand dem spass in singapur nichts mehr im wege. die stadt ist cool und wirklich so sauber wie man sagt. sie wikt fast gar nicht asiatisch, eher europäisch. alles ist organisiert und geht seinen weg. shoppingmalls sind das a und o. sie sind überall...und vorallem hat jede einen food-court wo es günstiges essen gibt:) natürlich waren wir aber auch in chinatown und haben den nightmarket genossen. ebenso haben wir uns alles sehenswerte angehsen mit dem highlight avatar 3d zu sehen. ein wirklich geiler film. unglaublich und mit das beste was wir je gesehen haben. etwas wehmütig ging es dann nach drei tagen richtung flughafen und mit gespannter haltung richtung südafrika. erst nach j-burg und dann 4std. später nach kapstadt weiter...
08.03.2010
wie es so sollen kommte trieb uns der liebe herr grün bis zum ende unsreer reise in den wahnsinn. da wir ja nur einen flug bis j-burg hatten, obwohl wir nach kapstadt wollten, hatten wir uns noch einen extra flug gekauft. nicht teuer, aber trotzdem ein paar euro. in singapur am flughafen sahen wir dann, das der erste flug ein coach-sharing zwischen verschiedenen fluggesellschaften war und er in j-burg nur stoppte. das eigentliche ziel war kapstadt, aber wir mussten aussteigen. sämtliche bemühungen am flughafen den zweiten flug einzutauschen und sitzen zu bleiben waren erfolglos...wir mussten raus und uns 4std am flughafen rumquälen. aber auch diese zeit ging rum...in kapstadt angekommen gab es dann riessiges durcheinander am kofferbvand. irgendwie sind innlandsflüge nicht so wirklich organisiert. tausende von menschen prügeln sich an einem fliessband, atm's gibt es in dem terminal nicht und und und. dirk sprintetet dann ins international terminal, und mit einem haufen geld dann auf toilette. schön die scheine verteilt in alle taschen, strümpfe und sonst wo hin dann auf zu hertz. unser auto hatte manuelle fensterheber und türöffner, sowie keine klima und einen kleinen kofferraum:) wir würden sagen, presibewusst:) und bei über 30grad ging es dann los. unser reisefüherer hatte uns schon sehr sensibilisiert für die "gefährlichkeit" des landes und mit dem anblick der ersten townships wurde das gefühl mulmiger. dann kam der tafelberg. wie ein riessiger quadratischer brocken steht er am rande der bucht und wirkt überprportional gross. ein phantastischer anblick. soger unser hostel hatte direkten blick auf das plateau! wir mussten uns zwar erstmal an die vielen sicherheitsvorkehrungen gewöhnen (überall stacheldraht, mehrerer türen um ins haus zu kommen, gitter vor den fenstern, bewachter parkplatz, aber nach ein paar tagen ging es. wir konnten sogar zum supermarkt laufen:) denn es war ja wieder selbstversorgerzeit. da uns die neue preisstruktur südafrikas doch einen ziemlichen strich durch die rechnung gemacht hat, mussten wir ab nun wieder selbst kochen:) es ist komisch, die gewöhnte freiheit ist auf einmal nicht mehr da und merkt erst jetzt wie selbst verständlich das eigentlich für uns ist und den letzten ländern war. hier kann man sich zwar mit einigen abstrichen tagsüber frei bewegen, aber sobald die sonne untergeht gelten andere regeln. nicht mehr laufen, nur noch taxi fahren, egal ob es nur 500m sind, ständig die umgebung beobachten usw. es ist komisch...wie man so leben kann. da das gute wetter anhiltl ging es gleich am ersten tag auf den tafelberg. fast eine gute stunde haben wir rauf gebracuht, irgendwie will dort jeder hoch:) und laufen bei wieder mal 30+ war einfach zu anstrengend...die aussicht von oben war überwältigend. der trak einmal rundrum dauerte eine gute stunde und brachte blicke in alle richtungen. ein absolutes muss wenn man in kapstadt ist! wie es sich so gehört haben wir uns dann auch noch die waterfront angeshen und eine tour (zu fuss) durch das stadtzentrum mit ein paar sehenswürdigkeiten gemacht. viel spannender war aber die townshiptour. mit einem guide durften/konnten wir uns das elend dieser nation ansehen. wir starteten im district six museum um erstmal zu verstehen was arpartheit bedeuet und auch die entstehung der townships nachvollziehen zu können - quasi die zwangsumsiedliung tausender von menschen. mit der fahrt nach langa - das erste twonship, wo heute 250.000 menschen leben - begann dann die wirklichkeit. wir lernten das ein township mehrere zonen hat. es gibt dort steinhäuser mit dicken land rovern (auto) vor der tür, genauso wie es die einfachen hütten gibt. zwar im verhaltnis 1:1.000, aber trotzdem sind die sozialen unterschiede schon innerhalb der dortigen gesellschaft zu erkennen. beim anblick der ersten "wohnung" wurde uns ganz anders. 4 personen mit halber küche lebten in einem 10qm raum. schimmel an den wänden und ein ganz kleines fenster. der klos im hals wurde echt dick. die blechhütten kolonie war vom anblick her zwar noch dramatischer, da wir aber nicht den direkten kontakt hatten war es "ok". wir dranken local gebrautes bier (igitiigit) aus einem gemeinschaftseimer...ähhhh...und fuhren durch den rest nur ein paar meter durch. es war wirklich erschreckend. wir brauchten auch ein paar stunden um wieder "normal" zu fühlen, denn eins ist sicher. so viel man auch spendet, diesen menschenmassen kann kaum geholfen werden - und langa ist eins der kleinen townships in kapstadt!...nach einem tag im shopping-center - ja geld ausgeben, wir brauchen schliesslich auch ein paar klamotten wenn wir wieder zurück sind:) - ging es dann rund um das cape. der tag mit 35-40grad und viel stau brachte uns ganz schön ins schwitzen, aber zumindest schafften wir es ans kap der guten hoffnung, zu den pinguinen von simstown und über die pass strasse entlang der hout bay. es war wirklich schön und mit ein bisschen weniger stau wäre es ein absolutes highlight gewesen. clifton beach strichen wir am ende, da leider wieder stau war. aber ok, wir haben genug strände bisher gesehen:) heute geht es nach stellenbosch ins "weinland" südafrikas.
13.03.2010
cheers - was für ein empfang. gerade im stumble in backpackers eingelaufen wurden wir von karl (einem ehemaligen geschäftskollegen von dirk) und werner abgeholt. die quasi-südafrika-kenner führten uns einen kompletten tag durch die winelands. es war ein traumtag! um die backpacker (uns) mal aus ihrem budget-gebremsten-leben zu entführen und mal die pasta für einen abend zu ersparen, bereiteten uns die beiden einen tag aus dem bilderbuch. erst nach paarl auf's monument und danach zur kwv-weinprobe. dann zum fairview weingut mit käseplatte und weiterem wein. nach einem kurzen abstecher in unser hostel um noch ein paar badesachen einzuladen folgte die kür - dieu donne. aperetif, abendessen und alles was dazu gehört in einem first-class-restaurant mit blick auf franschhoek. ein traum. noch heute, tage später, schwärmen wir davon. auf rib-eye-steak folgte irish-coffee und ein brandy aus dem bilderbuch. der krönende abschluss war dann ein poolbesuch in der residenz der herren bei mondschein. über den promillegehalt brauchen wir nicht mehr sprechen und auch die fahrt nach hause nicht. gesagt werden muss nur, die am folgenden tag geplante winetour haben wir abgesagt und den halben tag im bett verbracht:) hermanus rief - great white shark-diving.der anfahrtstag war ein grauen und der erste regentag seit 22.12. für uns:( viel konnten wir nicht mehr machen an dem tag, aber unser shark-cage-diving für den nächsten tag war gebucht. gegen mittag ging es los. wir hatten noch nie solche wellen (bis zu 2m) und es hiess die see sei ruhig. auch die zweite reiseübelkeitstablette half nichts, uns war echt schlecht. trotzdem traute sich dirk ins wasser bzw. in den käfig. 4 weisse haie sahen wir, darunter einen 4,5m prachtstück. man kann es nicht erklären, aber eins ist sicher, im käfig sieht man eher wenig:) wir waren froh als wir wieder festen boden unter den füssen hatten. zwar hatten uns die tabletten wenig geholfen, aber sie schossen uns zumindest danach gute 3std. ab. heim, ins bett und bis 20h geschlafen...wach werden war echt schwer. es folgte am nächsten tag der erste national park. ein chalet mit blick in die berge und eigenes bad! uns traf der schlag als wir ankamen. es war ein traum. mit wein auf der terasse und blick auf diese unglaubliche bergwelt genossen wir den ersten abend bevor es am nächsten morgen um 5.30h raus ging. morgen-safari. das wetter war bescheiden. nach 30+grad gestern wer es eiskalt und geschlossene wolkendecke. egal, wir sahen zebras, gemsböke, kudus und ein nashorn!!!! das safari-fieber hat uns gepackt und wir wissen schon heute das wir endlich eine gescheite kamara brauchen:) nach einem gut 3std. walk verbrachten wir den rest des tages auf unsere terasse:) morgen haben wir noch eine nacht-safari und vorher versuchen wir unser glück mit unserem eigenen kleinen auto...cross the fingers!
15.03.2010
die nacht-safari sollte wirklich nachts sein und da wir schon ein paar bilder machen wollten, haben wir gecancelt. aber zumindest sind wir mit unserem eigenen kleinen autochen die route abgefahren (50km=3std.) und haben auch ein paar tierchen gesehen. die mittagszeit ist halt doch nicht die beste zeit um grosswild zu sehen:( am abend gab es noch ein leckeres chilli bevor wir uns dann richtung garden route aufgemacht haben. mossel bay erster stop. unsere unterkunft - santos express. ein umgebauter schlafwagon, der am ende eines schienennetzes geparkt ist, direkt am strand! man kann sich zwar im zimmer nicht mal umdrehen, aber witzig ist es trotzdem. ansonsten hat mossel bay einen kleinen beach und sonst nichts wildes, deswegen haben wir uns für einen tag internet und shopping entschieden (letzte chance um den kleiderschrank schon mal etwas aufzupeppeln:)) der rest der route...knysna, plettenberg, jeffreys bay, addo, cintsa, coffee bay, drakensberg, graskop und kruger! noch 24 tage!!!
18.03.2010
wir waren echt froh wieder aus diesem stehenden nachtzug draussen zu sein. es war dann doch etwas eng und laut. und wir freuten uns wirklich auf knysna und das backpackers, aber nichts ahnend folgt dann doch wieder ein absolutes highlight. am ersten tag schauten wir uns die lagune an und brachten unsere wäsche weg. also wegbringen im sinne von: an der rezeption abgeben. wir hatten extra gefragt was es kostet und die 40rand pro maschine waren eigentlich so teuer wie nirgends auf dem erdball. wir prüften auch nochmal eine wäscherei auf der hauptstrasse, aber teurer, also gaben wir im hostel ab...die wäsche kam zurück und auf einmal hiess es 110! eigentlich nur 30rand, aber das sind fast 40% mehr. ausserdem hatten wir in cape town nur 15 pro maschine gezahlt! da nur die aushilfstkraft da war bezahlten wir gleich und wollten die sache später klären. denkste mal...die eigentümerin war auch am nächsten morgen nicht zu sehen, also ging wir erstmal zu den heads und auf einen lokalen kunstmarkt. die geplante bootstour liessen wir dann sausen da wir gestern wenig von der garden route mitbekommen hatten (grau und leichter regen) und uns deswegen entschlossen nochmal ein wenig zurück zu fahren und die aussichten zu geniesssen. so kamen wir dann gegen 16.30h zurück ins hostel und endlich war die hausherrin da...wir brachten auch gleich unser anliegen vor und dann tickte die gute frau komplett aus. es wäre ja nicht ihr service, sondern wir sollten froh sein, dass sie so etwas überhaupt anbietet blablabla. sie wurde so hysterisch das ich irgendwann fragte, ob wir nicht besser ausziehen sollen. ein promptes ja folgte und wir brauchten keine 5min um zusammenzuräumen. nur raus hier! unsere 30 rand bekamen wir aber:) ein neues hostel war innerhalb von 30min gefunden (auch super schön, ein riessen zimmer und das ganze noch zum gleichen preis) und damit die laune auch wieder gut. zur belohnung gingen wir an die waterfront und genossen bei der oyster company ein paar frische austern mit einem herrlichen glas weisswein. so soll es sein....sagte wer noch?
21.03.2010
"the plettenberg" - die voucher machten es möglich. 5*-luxus mit infinity-pool und blick auf die plettenberg bay. 2 nächte ausspannen vom backpackerleben. am pool liegen, cocktails trinken und herrliche abendessen geniessen. wir sind echt zu austern-freunden geworden. nach knysna haben wir wirklich geschmack daran gefunden und auch gleich wieder die glibbrigen dinger als vorspeise bestellt...hmmm. der tag im robberg np war super schön. was heisst der tag, die 3std. die wanderung entlang der steilklippen des naturreservats und dann über die grosse wanderdüne war schon echt cool. irgendwann musste aber auch dieser traum ein ende haben und es ging weiter nach jeffreys bay. vorher wollte uns noch irgend so ein surfer, der uns auf dem parkplatz angequatschte, unbedingt nach storm river schicken und um uns einen schönen abend zumachen gab er uns dann auch gleich ein bisschen gras:) wir fuhren dann doch nach j-bay und fühlten uns seit langem mal wieder absolut fehl am platze in einem hostel. diese surfer sind einfach ein ganz anderes volk. augen zu und durch. die zwei nächte schaffen wie schon. es wird uns immer stärker bewusst das es zeit ist nach hause zu gehen. noch 19 tage...
03.04.2010
gerade ist es 20.30h und wir haben unser zimmer bezogen. versehentlich wurde es an zwei europäische südländer vergeben die ziemlich ausgetickt sind und nicht mehr aus dem zimmer wollten. naja, nach guten 9std. fahrt ohne wirkliche pause war das auch nicht mehr schlimm. aber wo sind wir eigentlich? graskop - blyde river canyon heisst morgen das programm und dann geht es übermorgen in den kruger national park, unsere letzte station einer wirklich schönen zeit. aber fangen wir doch mal nach j-bay an...addo elephant park stand ganz oben auf unserer liste. der erste park mit den big5 (elefant, löwe, büffel, nashorn und leopard) und wir waren gespannt wie die flitzebogen. die fahrt war etwas nüchtern. viele "schwarze" ortschaften. dreck, townships und schlechte strassen herrschten vor. im camp ging dann alles wunderbar. unser rondavel mit blick auf ein wasserloch war gleich verfügbar und die beiden reservierten touren wurden auch bestätigt. aber bevor es zum "sundowner" ging haben wir selbst das gebiet mit unserem kleinen autochen untersucht. die erste elefanten-herde nahm uns den atem. wie festgewurzelt haben wir fast vergessen platz zu machen als die herd sich direkt über den parkplatz hinweg zum aufbruch machte. der sundowner hatte dann leider nicht viel neues, bis auf löwen!!! unglaublich. unser guide fuhr ohne erlaubnis in eine sektion in der zwei löwen an kudus gewöhnt werden sollten. das gebiet war kleiner als der rest und deshalb die chance grösser die zwei buben zu finden. und dann, auf einer anhöhe mit blick über die ebene fanden wir sie. sie ahlten sich noch in der abendsonne und machten sich dann lagsam zum jagen bereit. die zähne sind schon echt riessig! nach einem lecker weinchen und ein paar happen zum sundownern hatten wir ein ganz nettes gespräch mit nina und thomas, die wir dann auch prompt zum bbq in ihrem hüttchen besuchten. ein wirklich schöner abend. um 5.15h ging es dann wieder raus - sunrise drive. leider enttäuschend. der guide war eine niete und fand eigentich nichts ausser elefanten, die jeder blinde findet, da sie zu hunderten im ganzen park vorkommen. unserer eigener mittagsdrive brachte dann zumindest noch ein paar zebras, aber in summe war addo enttäuschend. der zaun ist ein fast ständiger begleiter und das gefühl des etwas besseren zoo's ist immer vorhanden, weswegen wir den park dann auch mit schlechter laune verliesen. aber das trostpflaster "löwen" war natürlich super, auch wenn wir von den anderen big5 keinen gesehen haben (einen buffel in 100m entfernung). so, nun war es soweit die durststrecke von 5 tagen folgte - wild coast. jeder träumt wohl davon, aber wir fanden es "nicht schön". es ist ein abschnitt südafrikas der landschaftlich ein traum ist, das muss man ihm lassen. grüne berghänge, weisse, ewige sandstrände und eben leider auch endlose armut. in chintsa waren wir durch die lage das backpackers ziemlich weit weg vom schuss, aber den strand genossen wir trotzdem. coffee bay hingegen war dann der absolute alptraum. das backpackerparadies war für uns das genaue gegenteil. nach 60km schlaglochstrecke - und zwar soviele, das man manchmal anhalten musste um zu schauen wo man überhaupt durch kommt - landeten wir in einem hippie-nest. ausser uns keiner da, die bekannte trommel-truppe auf welttourne, am beach keine 5min ruhe dann wurden wir von kleinen mädchen angebettelt und hasch hatte jeder zweite bereit. es war einfach "scheisse". aus den geplanten zwei nächten wurde ruck-zuck eine und wir verliessen das hostel direkt um 8h. die 60km schlaglochstrecke dauerte wieder 1,5std. aber wir waren zumindest raus. das abenteuer wild coast war für uns eine schulnote 5 mehr wirklich nicht. und wenn wir uns noch an die arme xhosa bevölkerung erinnern, die ohne strom und fliessend wasser in ihren runden, bunten selbstbauten leben muss und die fahrende bevölkerung fast bei jedem schlagloch direkt an der fensterscheibe anbettelt und aus frustration des öfteren auch den mittelfinger zeigt, bleibt kaum noch spielraum um an der "6" vorbei zu kommen...das backpacker kurz vor durban war dann wieder ein traum. aus der einen nacht wurden zwei und aus dem einen tag den wir über hatten eine shopping-tour:) gefunden haben wir nicht viel, aber es war trotzdem schön mal wieder zivilisation zu spüren. dann ging es endlich in die drakensberge! ein traumm von dirk. und die ankunft versprach grosses. das panorama der 3000er in der ewigen weite war extrem beeindruckend. die sonne schien und wir gönnten uns ein paar schöne stunden auf der wiese mit blick auf diese unvergessliche landschaft. allerdings machte uns das wetter die kommenden beiden tage einen strich durch die rechnung. die tour nach lesotho war noch ok, zumindest kein regen. aber der trip ins amphitheater viel ins wasser. lesotho: das 3. ärmste land der welt. nur eine befestigte strasse und fast die ganze bevölkerung lebt ohne strom und fliessend wasser. es ist das höchste land der welt und traumhaft schön. grüne berghänge und eine unglaubliche ruhe. wir fühlten uns ein wenig wie in neuseeland. schön war es! der nächste tag begann mit sonnen und blauem himmel und endete mit wasser in jeder ritze. wir liefen voll in einen wolkenbruch und trotzdessen das wir ohne oben zu sein und ohne das amphitheater richtig zu sehen wieder kehrt machten, waren wir nach 2std. regenmarsch pitsche nass. zum glück waren es ja auch nur noch 2std. autofahrt zurück und zum glück mussten wir auch noch ein zimmer neu beziehen und zum glück war dann auch noch die dusche kalt:((( ein bescheidener tag der doch eigentlich ein highlight werden sollte. naja, wir hatten ja immerhin 3 monate, bis auf einen tag, puren sonnenschein und somit durften wir uns wirklich nicht beschweren. der 3. tag war dann wieder ein reiner genuss. schlafen, cheese-omlett mit bacon, toast und frischem joghurt zum frühstück. danach etwas lesen und nachdem die sonne dann rauskam schön auf die wiese gelegt und das erste bier genossen. die idylle hielt bis eine biker-gang mit ca. 40 man einfiel. es war halt karfreitag und somit feiertag. südafrika strömte auf die campingplätze! die nacht war dementsprechend unruhig und katharina war ab 5.30h wach:( kein guter start für einen reinen fahrtag. die längste streck stand uns bevor. gute 600km und gute 8std. am ende wurden es 9.30h. da wir angst hatten in graskop keinen offenen supermarkt mehr zu finden wenn wir um 17h einlaufen nahmen wir den umweg über nelspruit in kauf, der uns gute 60km mehr kostetet. egal. es war wichtig noch einkaufen zu können, da sonn- und montag feiertag sind und wir am montag für 4 tage im kruger sind. wir brauchten also für 6 tage ration und das war es wert. auch wenn wir zum ersten mal in afrika im dunkeln in einer unterkunft einliefen. den rest habe ich schon berichtet. es bleibt also nur noch ein ziel: kruger national park und die fahrt nach jo-burg zum flughafen. aus der fröhlichkeit endlich wieder nach hause zukommen wird langsam wehmut. das jahr ist wirklich rum. der traum vorbei und gelebt. was kommt dann und vor allem wo? es könnte eigentlich noch ein monat thailand sein, oder eine safari in namibia oder vielleicht noch japan...
10.04.2010
als wir dann endlich gegen 19h in der unterkunft einliefen war doch tatsächlich unser zimmer belegt und das hostel war voll. na ja, zum glück war alles schriftlich festgehalten worden und so mussten die "eindringlinge" raus. das mÄdel macht zwar einen riesen aufstand und weigerte sich fast zwei stunden, aber am ende hatten wir dann doch unser zimmer und konnten uns den malarone unterstützten träumen hingeben:) am nächsten tag bei noch gutem wetter erstürmten wir den blyde river canyon. wasserfälle, tiefe schluchten und am ende ein unglaublich schöner blick über den canyon hinweg bis zum kruger. schade nur, dass das wetter am mittag drehte und wir zwei der schönsten ausblicke verpassten – es regnete in strömen. tja, hätten wir mal am anfang begonnen und nicht am ende, dann hätten wir alles gesehen:( egal. zur abendlichen versöhnung gab es rinderfiletstreifen mit weissweinsosse und jack sparow. am nächsten morgen war es soweit, wir fuhren in den kruger!!! man waren wir aufgeregt. endlich in den park aller parks. giraffen, löwen, geparde, leoparde und und und. das wetter war "ok", leichter niesel. aber da wir gleich bei einfahrt von tieren umzingelt wurden machte uns das wetter gar nichts. der erste tag gleich ein hammer. aber! das erlebnis wurde getrübt durch die absolut katastrophale organisation dieses parks. jeder erzählt dir etwas anderes und interessiert sich ausserdem einen sch... dafür das du eigentlich gast bist. unser mitgebrachtes essen durften wir weg schmeissen, da unsere unterkunft keinen kühlschrank hatte (was wir wussten) aber die camp-kitchen ebenfalls ohne ausstattung war. wir versuchten das essen zwar noch mit eisbeuteln zu retten, aber das war erfolglos. auch gab es stress bei der nutzung der treuepunktekarte... keine aktivierung, keine zahlung damit, punkt. aber der kleine quärulant dirk lies nicht locker und irgendwann nahm sich der restaurant-chef dem problem an und telefonierte so lange mit der kartengesellschaft bis wir endlich damit bezahlen konnten. oh man afrika, du musst noch viel lernen. am nächsten tag ging es um 6h los. wir versuchten so weit richtung norden zu kommen wie möglich, denn oben ist savanne und viel bessere sicht – was wir nicht wussten. wieso steht so etwas nicht im planet? wir waren fast 12std. unterwegs und schafften nur rund 300km. echt heftig. wir sahen wunderschöne herden, büffel und zebras, einfach toll. dann gab es leider kein wasser und die dusche musste ausfallen. wieder mal war der ärger über kruger gross. gott sei dank ging es am nächsten tag in ein anderes camp wo wir ein komplettes studio hatten. wir hofften immer noch auf besserung. aber es ging so weiter wie bisher. computerausfall und kein zimmer zugewiesen, sowie unser walk am nächsten morgen nicht gebucht:( was machen die eigentlich. na ja, zimmer gab es dann, aber mit der punktekarte sollten wir wieder nicht bezahlen können. ich höre den pulsschlag heute noch... die sundowner safari war ok, 80% fanden im dunkeln statt und da ist mit fotografieren halt nicht viel. aber wir sahen drei löwen und einen davon nur ca. 2m vom fahrzeug weg... der walk am nächsten morgen viel allerdings ins wasser und man packte uns in den morning drive. die ersten zwei stunden nichts! wirklich nichts. der park war wie ausgestorben und wir hat mal wieder bluthochdruck. dazu noch drei amis im wagen die sich die ganze zeit mit 100db unterhielten. schön das wir um 5h aufgestanden sind. ziemlich am ende des drives bekamen wir noch die info von anderen wagen das an einer nahen kreuzung ein leopard gesichtet wurde. endlich!!! er fehlte uns noch. das gedränge war gross, aber gesehen haben wir trotzdem nichts. wir wussten aber nun in welchem bereich er war. also verbrachten wir den tag damit im kreis um diesen bereich zu fahren. und tatsächlich bei der dritten runde am abend gegen 17h fanden wir ihn. liegend auf einem baum. geil! und wie, als ob sich der park mit uns noch versöhnen wollte sahen wir bis zum torschluss um 18h noch 3 nashörner nur 5m weit weg, elefanten-aktion auf der strasse und ettliche giraffen. ein schöner abschluss. den stress mit der rückzahlung der differenz zwischen walk und drive am morgen lassen wir mal aussen vor. es ging nach hause. gemütlich um 10h nach einem leckeren frühstück machten wir uns auf den weg nach jo-burg zum flughafen. 5-6std. fahrt, die irgendwie wie im flug vergingen. wir fanden auch den weg, nur nicht die tankstelle am flughafen. da wir ein deposit von 70euro für die rückgabe mit vollem tank abdrücken mussten wurden wir doch etwas nervös. kurz vor einfahrt ins parkhaus stoppten wir dann und fragten einen kollegen am strassenrand und dann passierte es. die erklärung zu kompliziert und er wollte uns den weg zeigen – im auto! also einsteigen. keine ahnung was uns ritt, aber wir machten die tür auf und schwups sass er drinne. wir sahen uns schon im nächsten township nur noch in der unterhose stehen. er lotste uns durch das parkhaus, karte ziehen und gleich wieder raus kostet nix, irgendwelche rampen hoch und runter und dann standen wir tatsächlich an der tanke. puhhh. wir hatten echt glück. er zeigte uns auch noch den weg zurück und war über glücklich als wir ihm 5rand für den service gaben. wir hatten es geschafft. das auto noch mit viel überredekunst ohne strafen zurückgegeben (eine delle und ein steinschlag) und dann waren wir in der abflughalle. es ging echt nach hause...warum gurgelt der bauch?
13.04.2010
die 4std. vergingen ebenfalls wie im flug und unser gepäck wurde sogar bis frankfurt eingecheckt, also kein stress in london. denkste:) gut geschlafen über nacht, gingen wir durch den transitbereich zum british airways schalter. tickets? nö. wir wurden gecancelt. cool, endlich mal wieder aktion. wir dachten schon es läuft reibungslos. na ja, virgin hatte wohl beim einchecken in jo-burg eine falsche taste gedrückt und unseren anschlussflug storniert. dumm nur das die gebuchte kategorie 7pfund gekostet hatte und die neue nun 489pfund kosten sollte. nach gut einer stunde am schalter, zum glück hatten wir eine menge zeit, musste sich virgin dann beugen und übernahm die differenz. wir waren durch und dann in frankfurt...schluck. seit wochen diskutierten wir, ob wir als wahre backpacker mit dem rucksack auf den schultern aus dem bereich der gepäckausgabe maschieren sollten und dann nahmen wir doch lieber den wagen:) die szene war wie bei "die auswanderer" bzw heimkehrer. unsere familien standen am gate mit banner und riefen uns jubbelrufe zu...es war so schön alle wieder zu sehen! zu hause, aber irgendwie unwirklich. nach fast einem jahr fühlte man sich trotzdem wie nach einem urlaub. zurück in die alte wohnung, zurück in den alten job, zurück ins normale leben. aber es war eben nicht normal. die welcome-back-party überraschte uns total und die tränen standen uns in den augen. wolfgang (katharina’s vater) nahm es die stimme und wir wussten das wir wieder bei den menschen angekommen waren die uns am meisten bedeuteten.
es war ein gutes jahr und die eindrücke werden uns ein leben lang begleiten, auch wenn nun die hektik das alltages erstmal alles überschwemmen wird. es wird uns in ein paar tagen vorkommen wie als wären es jahre her, aber dieses tagebuch und die vielen bilder werden uns immer daran erinnern das wir etwas aussergewöhnliches erlebt und viele neue freunde gewonnen haben. sollte unsere zukunft eine solche reise wieder möglich machen, dann wird es nicht die letzte gewesen sein...liebe reise, see ya later! katharina & dirk